Gartenrenovierung: So vermeiden Sie die häufigsten Fehler
Intelligente Wiederverwendung, durchdachtes Design und nachhaltige Entscheidungen
Die Renovierung eines bestehenden Gartens erscheint oft einfacher, als sie tatsächlich ist. Viele beginnen voller Begeisterung mit dem Abriss und Neubau, nur um später festzustellen, dass die Pflanzen nicht gedeihen, die Terrasse zu heiß wird oder Material unnötigerweise entsorgt wurde. In diesem Blogbeitrag erfahren Sie mehr über die häufigsten Fehler bei der Gartenrenovierung, wie Sie kompakte Bäume, Sträucher und Materialien wiederverwenden können und warum eine gute Gartenplanung die Grundlage für jahrelange Freude am Garten bildet.
Sie planen eine Gartenrenovierung? Dann lesen Sie diesen Blog voller Tipps.

1. Der größte Fehler: ohne gute Gartenplanung beginnen.
Der häufigste und kostspieligste Fehler ist, ohne einen gut durchdachten Plan zu beginnen. Ein Garten ist das Zusammenspiel von Sonne, Boden, Pflanzen, Wegeführung und Nutzung.
Warum eine Gartengestaltung unverzichtbar ist
Eine gute Gartengestaltung:
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Berücksichtigen Sie den Sonnenstand (jetzt und in 5–10 Jahren).
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Die Bepflanzung an die Bodenart und das Wassermanagement anpassen
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Passen Sie Terrasse, Wege und Sitzbereiche Ihrem Lebensstil an.
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Verhindert falsche Dimensionierung und unlogische Gehwege
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Spart Kosten durch Wiederverwendung und kluge Entscheidungen
Ohne Planung geschieht oft Folgendes:
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Eine Terrasse in der vollen Nachmittagssonne (oder immer im Schatten)
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Pflanzen, die aufgrund ungeeigneter Bodenbeschaffenheit oder ungeeigneten Standorts nicht anwachsen.
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Zu wenig Grün oder zu viel Pflegeaufwand
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Das anschließende Bedauern führt zu weiteren Anpassungen.
Tipp: Fertigen Sie eine Skizze an oder lassen Sie sich einen Gartenplan erstellen, bevor Sie auch nur eine einzige Fliese verlegen.

2. Die Position der Sonne nicht berücksichtigen
Die Sonne bestimmt, wie angenehm Ihr Garten ist. Dies wird jedoch oft unterschätzt.
Häufige Fehler
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Südterrasse ohne Schatten
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Schattenpflanzen an einem sonnigen Platz
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Sonnenanbeter in den feuchten, nördlichen Regionen
Kluger Umgang mit der Sonne
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Morgensonne: ideal für einen Frühstücksplatz
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Nachmittagssonne: geeignet für Schwimmbad, sonnige Terrasse (aber Schatten ist wichtig!)
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Abendsonne: perfekt für Lounge- oder Essbereich
Denken Sie auch an die Zukunft: Bäume und Sträucher wachsen und verändern das Schattenmuster.

3. Die Bodenart bei der Pflanzung ignorieren
Pflanzen wachsen nicht in „Gartenerde“, sondern in Sand, Ton, Torf oder Lehm – jeder Boden hat seine eigenen Eigenschaften.
Häufige Fehler
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Wählen Sie die Pflanzen eher nach Aussehen als nach Bodeneignung aus.
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Keine Drainage in nassem Lehmboden
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Sandige Böden sollten nicht mit organischem Material verbessert werden.
Lösung
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Lassen Sie den Boden analysieren oder führen Sie einen einfachen Bodentest anhand dieses Blogs durch.
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Den Boden gezielt verbessern (Kompost, Sand, Tonmineralien).
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Wählen Sie Pflanzen, die zu Ihrem Boden passen , nicht umgekehrt.
Dadurch werden Misserfolge, Enttäuschungen und zusätzliche Kosten vermieden.
4. Alles löschen, anstatt es wiederzuverwenden (eine Verschwendung!).
Bei einer Gartensanierung wird oft alles abgeräumt, viele Elemente können aber problemlos wiederverwendet werden.
Wiederverwendung kompakter Bäume und Sträucher
Nicht jede Pflanze muss entfernt werden. Viele kompakte Bäume und Sträucher lassen sich leicht umpflanzen:
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Mehrstämmige Bäume (z. B. Felsenbirne, Zierapfel)
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Sträucher wie Hortensien, Buchsbaum, Eibe, Schneeball
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Kompakte immergrüne Pflanzen
Tipps für eine erfolgreiche Wiederverwendung:
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Verpflanzen Sie im Frühjahr oder Herbst
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weit ausbreiten (großer Wurzelballen)
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Leicht zurückschneiden, um die Verdunstung zu begrenzen.
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Im ersten Jahr zusätzliches Wasser bereitstellen.
Auf diese Weise erhalten Sie den alten Baumbestand und sparen beträchtlich.

5. Intelligente Wiederverwendung von Materialien
Alles wegzuwerfen und neu zu kaufen ist nicht immer notwendig – und es ist auch nicht nachhaltig.
Kreative Beispiele für Wiederverwendung
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Alte Pflastersteine halbieren → perfekte Bordüren
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Zerbrochene Fliesen → Trittsteine oder Fundament unter Wegen
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Alte Ziegelsteine → verspielte Terrasse oder Weg
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Holzbalken → erhöhte Ränder oder Bänke
Vorteile
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Kosteneinsparungen
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Weniger Abfall
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Charakter und Geschichte in Ihrem Garten
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Nachhaltigeres Gartenprojekt
Bitte beachten Sie: Überprüfen Sie stets den Zustand der Materialien (Frostschäden, Stabilität).

6. Zu viel Pflasterung, zu wenig Grün
Ein häufiger Fehler ist ein Garten, der „aus praktischen Gründen“ komplett mit Fliesen belegt ist.
Implikationen
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Schnellere Überschwemmungen
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Hitze im Sommer
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Geringe Artenvielfalt
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Unfreundliches, hartes Aussehen
Bessere Alternative
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Kombinieren Sie Pflastersteine mit grünen Beeten
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Verwenden Sie halbharte Oberflächen (Kies, Splitt, Muschelschalen).
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Wählen Sie wasserdurchlässiges Pflaster.
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Lassen Sie Platz für Bäume und Sträucher.
Grünpflanzen machen den Garten kühler, gesünder und attraktiver. Sie möchten keinen Rasen? Dann ersetzen Sie ihn durch unsere begehbaren Bodendecker oder eine Blumenmischung.
7. Keine klaren Wünsche vor Beginn haben
Viele Menschen entdecken erst während oder nach Renovierungsarbeiten, was sie wirklich wollen. Erkunden Sie andere Viertel und notieren Sie sich, was Ihnen gefällt.
Stellen Sie sich vorher folgende Fragen:
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Möchte ich hauptsächlich sitzen, spielen und die Natur/Pflanzen genießen ?
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Wie viel Wartungsaufwand möchte ich?
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Möchte ich Sonne, Schatten oder beides?
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Wie kann ich den Garten das ganze Jahr über nutzen?
Übersetzen Sie diese Wünsche wie folgt:
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Lage und Größe der Terrasse(n)
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Von eleganten bis hin zu naturnahen und von einheimischen bis hin zu mediterranen Pflanzenarten – entdecken Sie hier verschiedene Gartenstile.
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Stauraum für Behälter, Gartenmöbel usw.
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Privatsphäre und Sichtlinien

Fazit: Eine gelungene Gartenrenovierung beginnt mit Planung, nicht mit Ausführung.
Eine gelungene Gartensanierung basiert auf folgenden Aspekten:
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Ein gut durchdachtes Gartendesign
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Unter Berücksichtigung von Sonneneinstrahlung und Bodenart
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Intelligente Wiederverwendung von Pflanzen und Materialien
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Bewusste Entscheidungen, die zu Ihrem Lebensstil passen
Wer zuerst plant und dann ausführt, vermeidet häufige Fehler und schafft einen Garten, der über Jahre hinweg schön, praktisch und erfreulich bleibt.
Zum Schluss noch ein Tipp: Sind Sie sich bei der Wiederverwendung, der Bepflanzung oder der Gestaltung unsicher? Lassen Sie Ihren Garten zunächst analysieren und planen. Das zahlt sich fast immer in puncto Ruhe, Qualität und Nachhaltigkeit aus.
Planen Sie, einen Teil Ihres Gartens umzugestalten? Nutzen Sie auch unseren KOSTENLOSEN individuellen Pflanzplaner, um Pflanzbereiche neu zu gestalten.
Kein Budget für eine Gartengestaltung? Sehen Sie sich unsere kostenlosen , vorgefertigten Gartengestaltungen an.